Bandsägeblätter

Bandsägeblatt bei einer Bandsäge

In diesem Ratgeber erklären wir dir, wie du optimal deine Bandsägeblätter auf das Werkstück abstimmst.

Neben der Bandsäge selbst ist das eingespannte Sägeblatt (auch Sägeband genannt) essentiell verantwortlich für die Qualität deines Schnittes. Schon beim Kauf entscheidet sich, wie gut das spätere Ergebnis wird. Im schlimmsten Fall kann eine Fehlentscheidung dazu führen, dass während der Arbeit Sägeblatt und sogar Bandsäge beschädigt werden. Die Auswahl solltest du also sorgfältig treffen. Um dich Schritt für Schritt zum richtigen Sägeband für dein Projekt zu führen, haben wir diesen Ratgeber-Artikel in drei Teile gegliedert:

  • Allgemeines zu einem Bandsägeblatt: Wie beeinflusst das Sägeband dein Sägeergebnis und für welche Materialien benötigst du welches Sägeband? Frische in diesem Kapitel dein Grundwissen auf.
  • Kaufberatung für ein Sägeband: Du möchtest dir ein Sägeband zulegen? Wir verraten dir, auf was du dabei zwingend achten solltest. Des Weiteren nennen wir dir gute Bezugsquellen und konkrete Produktempfehlungen aus unseren Tests.
  • Verwendung und Pflege eines Bandsägeblattes: Auch nach dem Kauf gibt es einiges Dinge zu beachten, damit du lange Freude an deinem Bandsägeblatt hast. Wir verraten dir Tipps & Tricks.

Wir von Bandsäge Test helfen dir zum passenden Bandsägeblatt für dein Projekt und unterstützen dich bei deiner Kaufentscheidung. Diese Themen erwarten dich:

 

Allgemeines zu einem Bandsägeblatt

Wie erhalte ich ein optimales Sägeergebnis?

Sägetest mit unterschiedlichen Hölzern an einer Profibandsäge.

Der Mix aus Leistung der Bandsäge, sauberer Bandführung, ruhigem Sägeblatt und richtiger Zahnung für dein Werkstück bestimmt maßgeblich die Schnittqualität.

Das hängt davon ab, was genau du vorhast. Grundsätzlich gilt, dass du beim Kauf nicht zum günstigsten Angebot greifen solltest. Bandsägeblätter sind eines der Produkte, bei denen sich Qualität auf lange Sicht auszahlt. Alle bestehen zwar grundlegend aus Stahl und unterliegen produkttechnisch der Norm DIN 8806. Allerdings ist die Qualitätsspanne und der Variantenreichtum wirklich groß. Folgende Kriterien zahlen auf dein Sägeergebnis ein:

  • Materialabstimmung: Bei Bandsägeblättern ist es essentiell zu wissen, welches Material du bearbeiten möchtest. Eine genaue Abstimmung von Sägeeigenschaften auf dein Werkstück verhelfen dir zu sauberen Schnittergebnissen.
  • Sägebandbreite: Die Breite von Bandsägeblättern ist generell entscheidend für gerade saubere Schnitte oder detaillierte Kurvenradien.
  • Leistung der Bandsäge: Vergewissere dich, welche Leistung deine Bandsäge bringt und was der Hersteller für Bänder empfiehlt.
  • Sägebandführung: Hast du dein passendes Sägeblatt gefunden, muss es natürlich korrekt in die Bandsäge eingesetzt werden. Achte auf die korrekte Führung und Bandspannung. So erreichst du maximale Laufruhe und saubere Schnitte. Wichtige Tipps dazu bekommst du in den späteren Kapiteln.

Welche Materialien kann ich mit einem Bandsägeblatt sägen?

Die Bandsäge ist eines der variabelsten Werkzeuge für Heimwerker und Profis. Du kannst sie für gerade Schnitte, aber auch für flexible Sägearbeiten bei Kurven und sogar als Kreisschneider einsetzen. Genauso flexibel wie der Schnitt sind auch die Materialien, die mit einer Bandsäge bearbeitet werden können. Von Holz über Kunststoff bis zu Metall ist alles möglich. Allerdings kann nicht jede Bandsäge dieses Spektrum abliefern.

Es kommt neben der Leistung, die das Werkzeug unter der Haube hat, vor allem auf die Wahl der richtigen Bandsägeblätter an. Sofern deine Maschine leistungstechnisch entsprechend ausgelegt ist, kannst du durch einfaches Umspannen auf ein passendes Sägeband nicht nur Holz schneiden, sondern dich auch an die Bearbeitung von Metallen und Kunststoffen wagen.

Bandsägeblätter für Holz

Bandsägeblätter für Holz

Je nach Hart- oder Weichholz wählst du ein Bandsägeblatt mit feinen oder gröberen Zähnen und entsprechenden Spanraum dazwischen.

Die gebräuchlichsten Bandsägeblätter sind solche, mit denen Holz geschnitten werden kann. Sie bestehen aus Werkzeugstahl und besitzen zumeist gehärtete Zahnspitzen. Die Zahnung solltest du nach dem zu schneidenden Material wählen. Für den Hobbybedarf gibt es Bandsägeblätter, mit denen du sowohl Holz als auch weiche Metalle schneiden kannst. Wenn es etwas professioneller zugehen soll, musst du bei deiner Wahl differenzierter vorgehen:

  • Weichholz: So solltest du bei Holzarbeiten zwischen weichem Material und Harthölzern unterscheiden. Da bei weichem Material (zum Beispiel Linde oder Pappel) mehr Späne anfallen, müssen die Zähne am Sägeband recht weit auseinander stehen, um nicht mit den entstehenden groben Spänen und Staub zu verstopfen. Ein kleiner Abstand bringt zwar einen feineren Schnitt, jedoch kann das Bandsägeblatt verkleben, sich dann verklemmen und heiß laufen. Wir empfehlen 6 bis 10 Zähne pro Zoll (ZpZ).
  • Hartholz: Für Harthölzer mit dichter Struktur und massiver Beschaffenheit (zum Beispiel Buche oder Esche) benötigst du einen feineren Sägeeffekt um ein Verkanten und Hacken zu vermeiden. Dafür werden spezielle feingliedrigere Sägebänder angeboten, zu denen du auf jeden Fall greifen solltest. Wir empfehlen 6 bis 14 Zähne pro Zoll (ZpZ).

Bandsägeblätter für Metall

Bandsägebänder für die Bearbeitung von Metallen bestehen meist aus BI-Metall. Spezielle Legierungen sorgen für höhere Standfestigkeit. Auch hier unterscheiden die Hersteller zwischen der Bearbeitung von „normalem“ Metall wie Stahl und hochfestem Material wie Edelstahl und sogar Titan. Für erstere stehen die sogenannten Sägeblätter aus BI-Metall M42 zur Verfügung, für letztere solltest du zu BI-Metall M51 greifen. Deren Zahnspitzen sind speziell veredelt und besitzen so eine höhere Widerstandskraft gegen thermischen und mechanischen Verschleiß.

Bandsägeblätter für Kunststoff

Auch für Kunststoff gibt es Bandsägeblätter. Diese ähneln in ihren Eigenschaften am ehesten denen von Holz, da sie sich ebenso leicht zerspanen lassen. Jedoch solltest du bei diesem Material eine eher feinere Zahnung wählen.

Eine Ausnahme bildet Styropor, welches gerne von den Bastlern unter unseren Lesern bearbeitet wird. Wegen seines weichen, bröseligen und biegsamen Stoffes empfehlen wir den Zahntyp Dachzahn mit leichter Schränkung um ein Wegreißen der Styroporkügelchen beim Schnitt zu reduzieren und ein halbwegs sauberes Ergebnis zu erzielen.

Portrait von Chris Donner - Betreiber dieses RatgebersMeine Eselsbrücke: Grundsätzlich gilt bei der Wahl von einem Bandsägeblatt die Faustregel – je feiner die Zähne, desto härteres Material kann geschnitten werden. Weichholz lässt sich also mit einem grobzahnigen Sägeblatt und viel Spanraum zwischen den Zähnen besser schneiden, während Hartholz oder gar Metall eher ein feinzahniges benötigt.

 

Kaufberatung zu einem Bandsägeblatt

Auf welche Kriterien muss ich beim Kauf von einem Bandsägeblatt achten?

Zahnung von einem Bandsägeblatt

Wie bereits im vorherigen Kapitel beschrieben ist es essentiell, das Bandsägeblatt an das vorliegende Material des Werkstückes anzupassen. Weichere Materialien, welche grob zerspanen, benötigen einen größeren Spanraum und ausladendere Zähne. Härtere Materialien wie Aluminium, Massivholz oder gar Titan benötigen ein entsprechend feinzahnigeres Sägeband um an der harten Oberfläche nicht zu verkanten oder übermäßig aufzuhitzen.

Länge von einem Bandsägeblatt

Die Länge wird durch das Modell deiner Bandsäge bestimmt und in Millimetern spezifiziert. Schau für diesen Wert einfach auf die Verpackung oder die Bedienungsanleitung deiner Bandsäge. Viele Händler neben fertig abgelängten Sägeblättern auch Maßanfertigungen. Je länger ein Sägeblatt ist, desto weniger Abnutzung erfährt es in der Regel.

Dicke von einem Bandsägeblatt

Grundsätzlich gilt, dass die Banddicke maximal 1/1000 des Rollendurchmessers halten sollte. Dickere Sägebänder neigen dazu, bei der Arbeit zu reißen oder zu brechen. Bei der Wahl der passenden Dicke sind dir die Herstellerangaben deiner Bandsäge und natürlich die Beschriftung auf der Verpackung des neuen Bandes behilflich.

Breite von einem Bandsägeblatt

Die Breite misst du von der äußersten Zahnspitze bis zum Rücken des Sägeblattes. Auch sie wird von deinem Bandsägemodell und ihren Umlenkrollen nach oben hin limitiert, darf aber unter Umständen variiert werden. Die Bandbreite weist eine direkte Proportionalität zum erzielbaren Kurvenradius beim Schnitt auf.

Breitere Sägeblätter sind besser für geführte gerade Schnitte. Dünnere Bandsägeblätter erzeugen dafür engere Schnittradien. Die genaue Werte kannst du der folgenden Infografik entnehmen:

Sägebandbreite und Kurvenradius

 

Hardback oder Flexback

Diese beiden Werte beschreiben die spezielle Härtung des Sägeblattes.

  • Ein Hardback Sägeblatt gilt als Spezialprodukt und ist extra an den Sägezähnen und am Bandrücken hitzbehandelt. Das bedeutet erhöhte Reißfestigkeit und höhere Robustheit beim Sägen. Du kannst die Bandspannung und die Sägegeschwindigkeit maximieren und erzielst präzisere Schnitte.
  • Flexback dagegen sind die üblicheren und deutlich kostengünstigeren Varianten. Wie der Name schon sagt, verhalten sie sich flexibler beim Sägen und fangen entstehende Spannungen besser ab. Diese Art von Bandsägeblättern eignen sich für die meisten deiner Vorhaben mit Werkstücken aus Holz oder Nichteisen-Metallen.
 Hardback SägeblätterFlexback Sägeblätter
Verarbeitunghitzebehandelter Rücken und Zähnekeine extra Härtung
Eigenschaftenhohe ReißfestigkeitFlexibilität des Sägebandes
Bandspannungfür hohe Bandspannungen geeignetgleicht Spannungen flexibel aus
Typextra gehärtetes Spezialsägeblattpreisgünstiger Allrounder
Geeignet fürbesonders präzise SchnitteKonturschnitte oder lange gerade Schnitte

Wo kaufe ich Bandsägeblätter?

  • Baumarkt: Bandsägeblätter gibt es natürlich dort, wo du auch Bandsägen erwerben kannst. Der Baumarkt hat in der Regel ein überschaubares Angebot für Holz- und eventuell auch Metallschnitte. Der Vorteil: du bekommst gleich die Vor-Ort-Beratung dazu und kannst ausgefallenere Sägeblätter eventuell über den dort ausliegenden Produktkatalog bestellen lassen.
  • Online Fachhändler: Online Fachhändler führen meist eine größere Auswahl an Bandsägeblättern. Viele von Ihnen bieten auch einen Online-Berater, der dich Schritt für Schritt zum passenden Produkt führt. Die Preise sind meist günstiger als im Baumarkt. Zum Beispiel ist der Sägeblatt Shop eine gute Anlaufstelle für ein neues Bandsägeblatt.
  • Online-Plattform: Als letztes möchten wir natürlich noch die großen Online-Plattformen wie Ebay und Amazon anbringen. Hier ist das Angebot für Bandsägeblätter zuweilen riesig, meist aber weniger gut sortiert. Auch die Artikelbeschreibungen fallen nicht immer ausreichend aussagekräftig aus. Dafür hast du mit zahlreichen Angeboten und Rabatten öfter die Chance auf ein Schnäppchen.

Unsere Sägeblattempfehlungen

Wir haben im Laufe der Jahre über 15 Bandsägen mit verschiedenen Materialien getestet. In diesen Tests haben wir mit folgenden Bandsägeblättern bereits gute Erfahrungen gemacht und können sie empfehlen.

Zuletzt aktulisiert am: 15.12.2018 um 15:38 Uhr.

 

Verwendung und Pflege von einem Bandsägeblatt

Wie spanne ich Bandsägeblätter korrekt ein?

Als erstes benötigst du ein Sägeband, dass zu deiner Bandsäge passt. Das Einsetzen erfolgt immer in den selben vier Schritten:

  1. Vor dem Einsetzen des Sägebandes solltest du dir die Zeit nehmen, es einmal genau zu überprüfen. Sind das Blatt und die Zähne unbeschädigt? Ist die Schweißnaht flach und gut geschlossen? Erst wenn du überzeugt bist, dass dein neues Bandsägeblatt in einwandfreiem Zustand ist, solltest du es in das Werkzeug einspannen.
  2. Dazu stellst du die Sägeblattführung als erstes zurück. Die Führungsrollen drehst du manuell in die korrekte Position.
  3. Nun kann das Bandsägeblatt auf den Rollen platziert werden. Der Verlauf sollte mittig auf den Führungsrollen liegen.
  4. Sobald alles gerade sitzt, ziehst du die Führungsrollen nach Bedienungsanleitung deiner Bandsäge an.

Wie stelle ich die Sägebandführung optimal ein?

Bandsäge Führungstypen

Bei einer Bandsäge unterscheidet man in der Regel zwischen zwei Arten von Sägebandführungen.

Nachdem dein Bandsägeblatt stramm auf den Rollen sitzt, musst du noch die Sägebandführung einstellen. Seitliche Führungsrollen sorgen für einen ruhigen, gelenkten Lauf. Sie sollten nur knapp von deinem Sägeband entfernt und korrekt zueinander ausgerichtet sein. So kann das Sägeband später nicht ausschlagen. Um beim Arbeiten einen gezielten Schnitt mit möglichst wenig Abweichungen zu setzen, ist es sinnvoll, die Führung knapp oberhalb des Werkstückes einzustellen. Damit schaffst du gleichzeitig größtmögliche Sicherheit beim Arbeiten.

Hinter dem Sägeband sitzt die sogenannte Rückenrolle. Sie hält das Bandsägeblatt in Form, wenn von vorn das Werkstück Druck ausübt. Sie sollte bei der Ausrichtung keinen Kontakt zum Sägeband haben. Als Messhilfe für den Abstand kannst du eine Visitenkarte zwischen Rückenrolle und Sägeband bringen. Dann liegst du genau richtig.

Achte beim Einstellen der Führung darauf, dass die Rollen unbeschädigt und sauber sind. So ist ein ruhiger Lauf des Bandsägeblattes garantiert. Welche Einstellmöglichkeiten die Führung der Bandsäge bietet, ist von Modell zu Modell unterschiedlich.

 

Wie pflege ich Bandsägeblätter?

Verschmutzte Führung und Bandsägeblätter

Reinige nach intensiven Einsatz nicht nur das Sägeband, sondern auch die Führung und gegebenenfalls Umlenkrollen von Staub.

Das Wichtigste bei der Arbeit mit einer Bandsäge ist Sauberkeit. Die Führungen des Sägebandes müssen regelmäßig gereinigt und auf ihre Lauffreiheit geprüft werden. Nur so kann das Sägeband überhaupt sauber durchlaufen. Sammelt sich Schmutz an, kann es zur Blockade kommen und diese kann nicht nur das Sägeband, sondern deine ganze Maschine beschädigen.

Um den Schnitt optimal zu halten, solltest du deine Bandsägeblätter überdies regelmäßig schleifen. Dabei gilt, je hochwertiger das Band ist, desto seltener muss geschliffen werden. Das Schärfen der Bandsägeblätter kannst du selbst übernehmen. Dabei kannst du ganz auf die alte Art manuell arbeiten oder ein spezielles Schleifgerät verwenden. Wann dein Sägeband geschliffen werden sollte, erkennst du am Schnitt-Verhalten. Sobald du merkst, dass der Schnitt verläuft, solltest du das Band schärfen.

Da beim Schärfen nicht nur die Zähne der Säge, sondern auch der Zahngrund bearbeitet werden sollten, macht die Arbeit nur bei Sägeblättern mit einem entsprechend großen Abstand zwischen den Zähnen Sinn. Ist er zu klein, solltest du entweder einen Fachmann fragen oder dich nach einem neuen Bandsägeblatt umschauen.

Häufige Fragen

Was bedeutet Schränkung bei einem Bandsägeblatt?

Bandsäge - Schränkung am Sägeblatt

Der Blick von oben aufs Sägeblatt zeigt seitlich abweichende Zahnspitzen. Somit entsteht mehr Sägeraum um das Sägeblatt und es verklemmt weniger.

Wenn du an deinem Bandsägeblatt entlang der Sägezahnreihe schaust, wirst du feststellen, dass diese unter Umständen nicht auf einer Linie stehen. Bei einem geschränkten Sägeblatt sind die abwechselnd nach rechts und links geneigt – das nennt man im Fachjargon Schränkung. Dadurch wird die Bandbreite auf Höhe der Zahnspitzen etwas erhöht und der Sägeschnitt etwas breiter. Vorteil: das Sägeblatt hat mehr Spielraum innerhalb des Sägeschnittes und verklemmt dadurch weniger in deinem Werkstück. Je weicher das zu sägende Material ist, desto größer solltest du die Schränkung wählen. Mit speziellen Schränkeisen kannst du die Zähne auch selbst biegen.

Warum muss ich ein Bandsägeblatt einfahren?

Neu gekaufte Bandsägeblätter haben extrem scharfkantige Sägezähne. Diese würden bei sofortigem Einsatz unter voller Belastung schnell brechen. Beim Einfahren sägst du deswegen erst einmal 10-15 Minuten nur mit der Hälfte der finalen Geschwindigkeit durch dein Werkstück. Die scharfen Sägezähne werden dadurch an der Spitze gleichmäßig etwas abgetragen. Danach fährst du die Geschwindigkeit langsam auf das Maximum hoch. Durch das Einfahren erzielst du eine bis zu 10% höhere Standzeit und bessere Sägeeigenschaften.

Was bedeutet die Standzeit bei einem Bandsägeblatt?

Die Standzeit beschreibt die Haltbarkeit von einem Bandsägeblatt bevor es stumpf und unbrauchbar wird. Mit dem Einfahren, behutsamen Vorschub und generell guter Abstimmung auf dein Material kannst du die Langlebigkeit deutlich erhöhen.

 

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